Nachhaltigkeit beim Fest der Liebe - und wie die Blumendeko nun noch nachhaltiger geht!

Aktualisiert: Mai 4

Nachhaltige Blumendeko für Eure Hochzeit und Euer Event


Nachhaltigkeit ist ein Thema, das aus dem öffentlichen Leben kaum mehr wegzudenken ist. Unser aller Bewusstsein dafür, dass unsere Handlungen einen Fußabdruck hinterlassen, hat sich in Laufe der vergangenen Jahre deutlich verstärkt.

Leider ist Nachhaltigkeit nicht gar so leicht auf das große Fest der Liebe, die eigene Hochzeit, übertragbar.


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Vor allem in einem Bereich ist Nachhaltigkeit nur ganz bedingt möglich gewesen und das ist die Blumendeko! Wer nicht auf Topfpflanzen und Kräutertöpfe setzen wollte, musste bislang vor allem auf regional angebaute, saisonale Blumendeko setzen - aus dem eigenen Garten oder aber vom örtlichen Gärtner, bestenfalls in Bioqualität.


Die prächtigen Blumenarrangements vom Floristen, wie sie üblicherweise zum Einsatz kommen, hinterlassen aber einen größeren ökologischen Fußabdruck, als wir meinen. Denn Schnittblumen werden vor allem in Afrika, Asien und Südamerika angebaut und haben deshalb lange Transportwege hinter sich, wenn sie in Europa ankommen. Sie werden nicht selten stark gedüngt und benötigen in der Aufzucht Wasser, das in vielen Anbaugebieten tendenziell ohnehin knapp ist.


Nun setzen wir also auf wundervolle, stilvolle Blumendeko mit unverkennbarer Umweltauswirkung und müssen am Tag nach dem Fest feststellen, dass die Blumendeko plötzlich unnütz ist. Auf Regionalität und saisonale Blumen zu setzen, ist eine gute Möglichkeit, den Fußabdruck der Blumendeko zu reduzieren, aber längst nicht „Mainstream“. Was können wir also tun, um wenigstens einen gewissen Beitrag zu leisten? Die Blumendeko Familie und Freunden mitgeben? Sie an Altenheime verteilen? Die Blumendeko in der Location lassen? Ja, ist eine Lösung, denn so landen die Blumen wenigstens nicht in der Tonne.


Was aber, wenn es sich geschickt ausnutzen lässt, dass 90% aller Paare innerhalb der Hauptsaison heiraten und sich in dieser Zeit Fest an Fest reiht? Was, wenn auch Blumendeko eine zweite Chance bekommt und so Ressourcen schont? Wenn Deine Blumendeko - am zweiten oder gar dritten Tag noch genauso schön, frisch und stilvoll - ein zweites Brautpaar glücklich machen können?


Genau diese Idee steckt hinter dem Konzept von Second flowers. Die Gründerin Alexandra hat auf ihrem Fest der Liebe selbst den Moment erlebt, als die Blumendeko händeringend verteilt werden musste. Selbst keine Floristin, sondern Umweltingenieurin, Netzwerkerin und einige Zeit im Marketing zu Hause, lässt sie eine Plattform wachsen, auf der Brautpaare die Möglichkeit haben, Blumendeko mit einem Floristen:in ihrer Wahl zu planen oder einer Empfehlung der Plattform zu folgen und die Blumendeko für „den Tag danach“ zu vermitteln oder aber traumhafte Blumendeko von einer Hochzeit aus ihrer Region zu übernehmen: Second hand & zum Spitzenpreis!


Geeignet sind dafür Hochzeiten, die wochentags aufeinander folgen, also vor allem Freitag und Samstag, in diesem besonderen Jahr wohl sogar Donnerstag bis Sonntag. Aber auch Weitergaben von Samstagshochzeiten hin zu Taufen, Geburtstagen, Kommunions-/ Konfirmationsfeiern, Babyshowers & Co. sind möglich. Eintragen kann sich, wer kaufen oder verkaufen möchte.

Alexandra sucht dann basierend auf Moodboards nach Festen in der selben Region, deren Stile zusammenpassen. Dabei empfiehlt es sich, nicht weiter als 30 km entfernt zu suchen, um nicht zusätzliche Emissionen durch den Transport zu verursachen.


Geht das mit jeder Blumendeko? Nicht alle Blumen sind dafür ideal geeignet. Besonders prächtig in Blüte stehende Pfingstrosen, sollten lieber einen Ticken unreifer zum ersten Fest gelangen, um auch am zweiten Tag noch in schönster Blüte zu stehen. Auch Wildblumen sind teilweise kritisch. Dies kann aber vorab mit den Floristen:innen bestens besprochen werden, sodass beide Paare glücklich werden.


Was haben die Paare davon? Sie schonen die Umwelt und ihren Geldbeutel. Denn am Ende bezahlen beide Paare weniger für die Blumendeko, als im Alleingang. Second flowers erhebt zwar eine Vermittlungsprovision, dennoch bleibt ein deutlicher Kostenvorteil für beide Paare bestehen. Hier ein Beispiel:

Die Blumendeko kostet 1.000 Euro. Das erste Paar zahlt an Second flowers eine Provision in Höhe von 20%, wenn die Blumendeko vermittelt werden. Das zweite Paar löst die Blumendeko aber für 600 Euro (60% des Neupreises) ab. Es zahlt selbst nur 10% für die Vermittlung (60 Euro). Das waren jetzt viele Zahlen!

Nochmal in ganz kompakt: das erste Paar zahlt nur noch 600 Euro für die Blumen, das zweite Paar 660 Euro. Beide genießen den Vorteil, tolle Blumendeko für weniger Geld zu bekommen und entlasten zudem die Umwelt. Ein klassischer Win-Win!



Die Blumendeko kann dabei entweder durch den Floristen von einem Fest zum Nächsten gelangen oder das zweite Brautpaar organisiert den Transport selbst. Das hängt auch davon ab, ob das Konzept ohne Abwandlungen übernommen wird. Denn auch die sind möglich!


Was haben die Floristen davon? Eine ganze Menge! Sie nutzen eine Kreation zwei Mal als Werbemittel, denn Hochzeitsfloristik ist auch ein Empfehlungsgeschäft. Je mehr Augen (also Gäste) die Blumendeko sehen, umso mehr potenziellen Kunden hat sich der Florist:in präsentiert. Außerdem teilen sich die Paare zwar einen Großteil der Blumendeko, aber den Brautstrauß gibt es zweimal, ggf. kommen Wurfsträuße, Haarkränze oder Vasen/ Gestecke hinzu. Auch leichte Abwandlungen beim Konzept sind grundsätzlich am zweiten Tag möglich, indem einzelne Farbakzente nachgesteckt werden und z.B. Kerzenhalter oder Vasen getauscht werden. Schon präsentiert sich die Blumendeko ganz anders: leicht abgewandelt, neue Location, perfekt! Am Ende, haben alle verdient oder gespart. Es gibt kaum Konzepte, bei denen alle Parteien einen Nutzen haben, bei Second flowers schon!


Und ganz nebenbei macht das zweite Brautpaar, das in die Konzeptplanung weniger stark einbezogen werden muss, mit Leichtigkeit ein Häkchen auf seine lange ToDo-Liste rund um die Blumendeko auf ihrer Hochzeit! Denn sich die Blumendeko als Planungsthema und auch tatsächlich zu teilen, das ist doch eine Spitzenidee, oder?

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